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Boden ernährt die Welt. Doch während weltweit die Böden veröden, ist der Einfluss unsere Ernährung auf sie den meisten von uns unbekannt. Dieses Seiten sollen Anstoß geben, um sich mit unseren Böden zu beschäftigen und unsere eigene Verantwortung auf die Ernährung der Welt zu begreifen.

Böden sind die Grundlage unseres Lebens, sie produzieren über 95 Prozent unserer Lebensmittel. Auf ihnen hat sich die weltweite Getreideproduktion in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt und doch hungert jeder neunte Mensch. Aber es ist genug für alle da, wenn wir uns bewusst ernähren und Verantwortung für die weltweiten Böden übernehmen.

Heute sind ein Drittel aller Böden verödet. Bis 2050 muss die landwirtschaftliche Produktion weltweit um weitere 60 Prozent wachsen. Um dann allen ein gute Leben innerhalb der Grenzen diese Planeten zu ermöglichen, müssen wir Böden verstehen und den Einfluss unserer Ernährung, auf ihre Fähigkeit uns zu ernähren, begreifen.

Diesen Zusammenhang sollen diese Seiten verdeutlichen. Denn jeder Griff in die Supermarktregale hat Auswirkungen auf den Zustand dieser dünnen fruchtbaren Schicht Erde. Auf dem Acker, im Garten und im Klassenzimmer gibt das Slow Food Bildungsprojekt „Boden Begreifen“ praktische Anleitungen für eigene Projekte.

Los geht es mit der Aussaat im Frühjahr und dem Thema Klima. Denn jedes wachsende Pflänzchen bindet CO2 aus der Atmosphäre und ein Teil dessen speichert sich im Boden. Sobald es warm genug ist, geht die Wurmsuche los, um herauszufinden, wie wir lebendige und fruchtbare Böden erhalten können. Zur Ernte stellt sich die Verteilungsfrage:

Wie werden wir alle satt?

Viel Spaß auf dem Acker