ÜBER UNS

BODEN BEGREIFEN ist ein Bildungsprojekt von Slow Food Deutschland und damit Teil einer internationalen Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt, sodass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält.

Das Bildungsprojekt zielt darauf ab, ein Bewusstsein für die Bedeutung der Ressource Boden zu schaffen und hat bereits über 3000 Schülerinnen und Schüler in Berlin, Brandenburg, Bayern und darüber hinaus erreicht.
Mehr als 300 Multiplikatorinnen und Multiplikartoren wurden bundesweit weitergebildet unter anderem mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof, der Deutschen Welthunger Hilfe, dem Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuren und dem Haus der Bauern in Schwäbisch Hall.

 

EINE GESUNDE LEBENSGRUNDLAGE FÜR ALLE

Gesunde Böden sind die Grundlage für gutes, sauberes und faires Essen. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung liefert das Bildungsprojekt „Boden begreifen“ Anstöße zum zukunftsfähigen Denken und Handeln, um fruchtbare Böden zu erhalten und zu fördern. Diese Initiative für den Erhalt unserer Lebensgrundlage richtet sich an die nächste Generation und adressiert Schülerinnen und Schüler sowie die Pädagoginnen und Pädagogen, die mit ihnen arbeiten.

 

SEIT 2015

Seit 2015 thematisiert Slow Food Böden in Schulen und macht diese begreifbar.Im Zeitraum von 2015 bis zum Sommer 2019 leitete Daniel Diehl als Bodenexperte von Slow Food das Projekt. Seit Juli 2019 ist nun Lena Nauland, studierte Naturschützerin und Vermittlerin zwischen den Bedürfnissen des Menschen und denen der Natur, in die Fußstapfen ihres Vorgängers getreten.

Bereits 2017 brachte die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu diese Bildungsinitiative für ein Bodenbewusstsein nach Bayern und unterstützt BODEN BEGREIFEN seitdem als Förderer. Die Neumarkter Lammsbräu konnte auch den Landschaftspflegeverband in Neumarkt für das Bildungsangebot begeistern. In Kooperation mit dem Haus am Habsberg beackern seither auch Schulklassen den bayrischen Boden.

Die tatkräftige Unterstützung der Lammsbräu in Bayern hat Früchte getragen. So entstanden 2018 Kooperationsprojekte mit dem Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuren, den Urbanen Gärten in München und der Interessengemeinschaft gesunder Boden in Regensburg.

Für 2019 sind Fortbildungen von der Ostsee bis an den Rand der Alpen geplant.

 

UNSERE VISION

Das Begreifen von Böden braucht praktische Lernräume, in denen selbstständige Erfahrungen möglich sind. Konkretes Handeln von der Ernte bis zur Aussaat, die Verarbeitung von Lebensmitteln, die Zubereitung von Mahlzeiten sowie vergleichende Versuche und kritische Diskussionen verdeutlichen die Wirkungszusammenhänge unseres Essens. Essen ist dabei beziehungsstiftend, verbindet Akteure vom Acker bis in die Küche und den Boden mit dem Teller. Nur durch eine ganzheitliche Betrachtungsweise und eine praktische Auseinandersetzung können die Folgen des eigenen Handelns am Beispiel des Lebensmittelverbrauchs auf die Fruchtbarkeit von Böden begreifbar gemacht werden. Aufbauend auf einem Bodenbewusstsein können individuelle Handlungsmöglichkeiten für eine Entwicklung hin zu einer nachhaltigen und fairen Bodennutzung innerhalb der planetaren Grenzen entwickelt werden.

DURCH UNTERSTÜTZUNG VON

 

  

 

bis 2018 Gefördert von ENGagEMENT GLOBAL im Auftrag DES

bmz